Artensterben durch Temperatursprung

 

Temperaturanomalie zu Beginn des Tertiärs (55 Mio Jahre)
 

Die Graphik zeigt mehrere Anomalien, die sich "nur" über wenige hunderttausend Jahre erstreckten. Über den 13C-Gehalt von meeresbodenbewohnenden Einzellern wird ein sprunghaft gestiegener CO2-Anteil in der Atmosphäre abgeleitet (oben), die Temperatur stieg um ca. 4°C (Mitte), der Calziumcarbonatgehalt von Meeressedimenten fiel durch die Übersäuerung der Ozeane (unten).
Als Quelle für den sprunghaften Anstieg des CO2 werden Vulkanismus und Methanhydratzersetzung diskutiert (wobei natürlich für letzteres eine Ursache angegeben werden müßte).

Diese Anomalie von plus vier Grad Celsius kostete ca. 20% der landlebenden und 70% der meeresbewohnenden Arten die Existenz.

Zur Quelle