Leben und Arbeiten im kulturell verschiedenen Ausland - hier Brasilien - eine unvergessliche Erfahrung

 

Brasilien
 

Der Autor verbrachte mit seiner Familie zweieinhalb Jahre (1999-2002) beruflich bedingt in Brasilien, Guaratinguetá (Bundesland São Paulo). Für alle Beteiligten war dies eine sprachliche und kulturelle Herausforderung und eine prägende Lebensphase.

Hier geht es zu einem Zwischenbericht nach einem Jahr, in dem die erlebten kulturellen Unterschiede in vielen lebensnahen Beispielen geschildert werden.

Hier steht der Rückblick nach dem Aufenthalt, der darüber reflektiert, dass der lokale Standpunkt nicht automatisch der einzig denkbare oder beste sein mag.

Eine Diashow von 2002 (10 min) "O Brasil de Guará"
zeigt optische Impressionen, mit original brasilianischer Musik hinterlegt.
 

Einer der vielen unvergleichlichen Nationalparks Brasiliens ist die Serra da Capivara, Piaui (Nordosten). Dort herrscht einerseits das Ökosystem der Caatinga ("floresta branca", "weißer Wald") vor, wo die Pflanzen in der jährlichen Trockenzeit alle ihre Blätter verlieren. Andererseits gibt es dort in mehr als 200 archäologischen Stätten Felsmalereien aus einer Zeitspanne von über
10 000 Jahren, von denen zahlreiche aus nächster Nähe besichtigt werden können.
Die Diashow entstand 2006 (13 min).
Serra da Capivara 1          Serra da Capivara 2

Weitere Attraktionen bezüglich Landschaft, Flora und Fauna sind das Pantanal, größtes Binnensumpfgebiet der Erde, das in Mato Grosso an der Grenze zu Bolivien liegt, mit einem Reichtum an Vogelarten, Säugetieren und Krokodilen.

Die äquatornahe gelegene Insel Fernando de Noronha bietet neben tropischen Stränden auch Felsküste, welche sich unter Wasser als Schnorchel- und Tauchparadies fortsetzt. Der Zutritt zur Insel, als Naturschutzgebiet, ist zahlenmäßig begrenzt.
Die Dias entstanden 2001, noch in der Ära der Analogphotographie, die Qualität der Bilder ist deshalb nicht immer einwandfrei.

Fotoalbum Pantanal



Fotoalbum
Fernando de Noronha

Generationenwechsel
Die Tochter des Verfassers begann nach Abschluss eines Systembiologie-Studiums an der ETH Zürich im (Nordhalbkugel-)Sommer 2010 einen Forschungsaufenthalt in São Paulo, am biomedizinischen Forschungsinstitut Butantan, das weltweit renommiert ist für seine Schlangenforschung. Als Studentin auf "low budget", bewegen sich ihre Erfahrungen auf einem anderen Hintergrund als dem des typischen Auslanddelegierten. Ihr Leben in São Paulo sowie einige Urlaubsabenteuer schildert sie im Blog: Eine von 20 Millionen


2011 trieb  "a saudade do País", das "Heimweh", die Eltern dazu, ihre Tochter in São Paulo und gemeinsam mit ihr das Pantanal nochmals zu besuchen. Zufällig fiel der Zeitpunkt - am Ende der Regenzeit - mit dem höchsten Pegelstand seit über 40 Jahren zusammen. O Pantanal na época da cheia - uma memória inesquecível - ein unvergessliches Erlebnis.
Zum Video: Barra Mansa - Pantanal (21 min).

 

Tamandua Bandeira, Pantanal, Mato Grosso, Brasilien, 2001