Bürgerinitiative "Innovativer Lärmschutz Riedbahn-Ost / Neuostheim"

 

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Informationen ab 2014


Seit 12/2015
ist die Berichterstattung auf dieser Seite eingestellt.
Aktuelle Informationen siehe
GESBIM oder IG BRN 21.

11/2015:
Gründung der Interessengemeinschaft Bahnregion Rhein-Neckar 21 (IG BRN 21)
Zusammenschluss dreier Lärmschutz-Bürgerinitiativen aus Lampertheim, Weinheim und Mannheim.
Siehe IG BRN 21.      

7/2015:

Treffen mit Stadtverwaltung und Aktionstag in Hessen
Nach einem Treffen zwischen OB Kurz, 1. Bgm. Specht und GESBIM wurde von der Stadtverwaltung eine Pressenotiz zur Verfügung gestellt:
"In dem gemeinsamen Gespräch stellten Stadtverwaltung und Bürgerinitiative fest, dass sie gemeinsame Interessen
verfolgen.
Die nächste große Aufgabe wird die Entwicklung einer eigenen Konzeption für die Trassenführung in Mannheim sein, die eine Belastung der Bevölkerung durch den steigenden Güterverkehr vermeidet. Auch die Abstimmung mit den
Nachbargemeinden wird hierbei von Bedeutung sein. Die Stadt Mannheim will für diese Fragen in Abstimmung mit der Region eigene Gutachten beauftragen. Bürgeriniave und Stadt wollen insbesondere die Erfahrungen und Ergebnisse
für die Streckenführung in Offenburg nutzen.
Bürgerinitiative und Stadt haben vereinbart weiter im Gespräch zu bleiben, sich über die jeweiligen Schritte zu
informieren und wo immer möglich zu kooperieren."


In Lorsch fand ein vom hessischen Kreis Bergstraße veranstalteter "Aktonstag Bahntrasse" statt, mit etwa 5000 Teilnehmern, auf dem mit Stand und Podiumsdiskussionsteilnahme auch die GESBIM vertreten war. In der Podiumsdiskussion um Lärmschutz, Tunnel und Kosten formulierte MdB Meister: "Der Mensch hat die oberste Priorität."

                   GESBIM-Stand
v.l.n.r.: Fr. Irmscher, Landrat Wilkes, Mair, Steinbrenner
 
            Podiumsdiskussion
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       Quelle alle Fotos: Irmscher 2015
              Podiumsdiskussion
v.l.n.r.: Strauch (BI Lorsch), Guldner (BILA Lampertheim), Schlitt (Moderator), Mair (GESBIM), Pusch (BI Mittelrheintal)



5/2015:
Stellungnahmen im Vorfeld der Planungsausschusssitzung und für das Bundesverkehrsministerium
Wenige Tage vor der entsprechenden Sitzung des Planungsausschusses stellten Politiker und GESBIM ihre Positionen dar (Presseartikel). Die Stellungnahme der GESBIM für das Bundesverkehrsministerium wurde mit einem einführenden Begleitschreiben an Entscheidungsträger in Stadt, Land und Bund geschickt.
Die erste Anzeige über einen Sponsor aus der Wirtschaft erschien im Mannheimer Morgen (4.5.15).
Die CDU-Fraktion forderte "maximalen Lärmschutz" mit "mindestens" Maßstäben wie Rastatt oder Offenburg, und die Prüfung von Tunnellösungen vor Festschreibung der Trassenführung (Pressenotiz).


4/2015:
"Lärm-Bypass jetzt für Güterzüge? 'Korridorstudie' zwingt zum Umdenken in der Region" - live im Rhein-Neckar-Fernsehen.

IHK-Vertreter Adjemian beklagt die verlorenene Zeit, die IHK (Industrie- und Handelskammer) hätte schon vor drei Jahren eine Umfahrung angeregt.
Landrat Wilkes (Landkreis Bergstraße) weist angesichts der prognostizierten Steigerung von 43 Prozent bis 2030 darauf hin, dass nur eine effektive Trennung von Güter- und Personenverkehr eine Verstopfung in den nächsten Jahrzehnten vermeiden und alle Anlieger vom Lärm entlasten könne; die Korridorstudie greife zu kurz.
Mair von der Bürgerinitiative "Gesundheit statt Bahnlärm in Mannheim" weist darauf hin, dass 200 Züge jede Nacht auf der Riedbahn in Mannheim, alle zweieinhalb Minuten einer, untragbar seien.
Der erste Bürgermeister der Stadt Mannheim Specht sagt, man müsse sich "Teiluntertunnelungen" anschauen, nennt Rastatt als Beispiel (5 km Tunnel unter der Stadt Rastatt hindurch, in Bau) und führt weiter aus, bei der europäischen Bedeutung der Strecke "wäre es doch verrückt, wenn wir nicht ein Optimum dessen fordern, was in anderen Regionen gebaut und erreicht wird".
Eine Mitschrift-Auswahl der Sendung finden Sie hier.
Und hier noch ein Leserbrief "Bahnverkehr der Zukunft" zum Thema: 10 dB Lärmschutz durch eine Lärmschutzmauer sind Augenwischerei, nur eine Güterzugumfahrung löst das Problem - und der Fern- und Nahverkehr findet freiere Trassen vor.


4/2015:
Mannheimer Parteien und andere Organisationen positionierten sich
bezüglich der Thematik Neubaustrecke-Lärmschutz-Güterzugumfahrung. Zitate
Und hier der Presseartikel "160 Güterzüge in einer Nacht" 


4/2015:
Im Vorfeld der nächsten Planungsausschusssitzung am 8.5.15 und in Hinblick auf den zu erstellenden Bundesverkehrswegeplan 2015 sprachen Vertreter der GESBIM mit OB Kurz. Mehr


4/2015:
Die Korridorstudie wurde im Wortlaut veröffentlicht. Eine kurze Bewertung aus Mannheimer Sicht finden Sie hier.


3/2015:

Demo der GESBIM bei der Planungsausschussitzung des VRRN in Eppelheim
Auf der öffentlichen Sitzung wurde das Thema Güterverkehr und Lärmschutz sowie die Güterzugumfahrung vielfach adressiert und kommentiert.  Eigener Bericht und Presse


3/2015:
Korridorgutachten vorgelegt: Stimmung in Mannheim dreht
Wie erwartet beinhaltete das Korridorgutachten keine Bypassempfehlung um Mannheim. Die Stadtverwaltung sieht Klärungsbedarf: "'Wir wollen genauer wissen, was die Pläne für das Stadtgebiet bedeuten.' Schließlich dürfe die Lebensqualität der Mannheimer nicht leiden." "'Ich möchte schon geklärt wissen, welche Umfahrungsvarianten es für die Güterzüge gibt und was die kosten würden', so Kurz".
Die Neubaustrecke soll rund drei Milliarden Euro kosten. Zum Presseartikel
Kommentar: Ein Bypass z. B. entlang der "Mehdorn-Trasse" parallel zur A6 mit einer bergmännischen Neckar-Untertunnelung und der Reststrecke weitgehend in gedeckeltem Trog könnte in der Größenordnung von 300-500 Mio. Euro kosten (eigene Schätzung). Dies wären 10-15 % der Gesamtkosten, eine Steigerung, die politisch eindeutig machbar sein kann - wenn man denn möchte.
Als weitere Partei positionierte sich die ML, die einen Gemeinderatsantrag (A069/2015) stellte, die Trassenentscheidungen im Planungsausschuss durch den Gemeinderat beschließen zu lassen, mit Hinweis auf die Lärmbelastungen an der Riedbahn, die Tangierung des Käfertaler Waldes und die Tunnelforderung der Gemeinde Lorsch.
Ebenso forderte die AfD (Gemeinderatsantrag A083/2015) den Güterzugbypass in Tunnelbauweise, dessen Aufnahme in den Verkehrswegeplan 2015 und das Engagement der Stadtverwaltung hierfür auf allen politischen Ebenen.
   


3/2015:
BI GESBIM wird stadtbekannt in Mannheim
Die neue BI (GESBIM, "Gesundheit statt Bahnlärm in Mannheim") kam mit einem Halbseiter in die Lokalpresse, genau einen Tag vor der nichtöffentlichen Verkündigung der Ergebnisse der "Korridorstudie", aus der eine "Nichtempfehlung" für den Güterzugbypass erwartet wurde.
Die Darstellung war kontrovers, von "Eine Güterverkehrsumfahrung muss seriös geprüft werden"..."denn die Konzeption einer Ausbaustrecke für Mischverkehre hat die Situation grundsätzlich verändert" (OB Kurz) bis zu "Der Zug ist abgefahren", [es sei] "illusorisch",..."Tunnel-Träumen nachzuhängen" (Kommentator des MM).
Zu Text und Kommentar  

Ja, der Zug ist abgefahren! Der Zug, der über 15 Jahre auf dem Bahnsteig stand, mit Bremsklötzen aus ICE-Bypass-Angst festgehalten, er hat sich in Bewegung gesetzt. Seit über 15 Jahren hat erstmals ein Mannheimer Oberbürgermeister gesagt "Eine Güterverkehrsumfahrung muss seriös geprüft werden".
Wohin wird der Zug fahren? Politiker sind flexibel, die Kosten sind abzuwägen, was ist der Nutzen? Wenn sich nicht genügend Mannheimer öffentlich äußern, dass ihnen Sicherheit und Lärmschutz ein hoher Nutzen ist, kann der fahrende Zug leicht wieder stehenbleiben. Auf Sie kommt es an, unterstützen Sie unsere online-Petition!

Die Stadträte der FDP forderten ebenfalls eine Umfahrung: "Die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger sollte es der Stadt und vor allem der Bahn wert sein." - mit Tunnel- und Troglösungen, wo nötig: "Wie sonst wollen wir Akzeptanz für dieses bedeutende Infrastrukturprojekt herstellen?" Pressenotiz der FDP



2/2015:
Gründung einer Mannheimer Bürgerinitiative für den Güterzugbypass
Nachdem im Zwischenbericht der Korridorstudie 11/2014 ein Güterzugbypass ausdrücklich nicht weiterempfohlen wurde, gründeten die beiden Neuostheimer Bürgerinitiativen (BI's), die ursprünglich die Lärmschutzmaßnahmen in Neuostheim zum Thema hatten, am 7.2.15 die Mannheimer BI "Gesundheit statt Bahnlärm im Mannheim", die gegen die Belastung der Riedbahn mit den zusätzlichen Güterverkehren der Neubaustrecke und für einen Güterzugbypass eintritt. Die Forderung beinhaltet Tunnellösungen, wo Mensch oder Natur betroffen sind.
Die BI umfasst eine online-Petition, die bis August 2015 läuft und an die Stadt Mannheim gerichtet ist.


12/2014:
Leserbrief zur geplanten Neubaustrecke: "Lärmschutz bringt nichts"
Der Bau von Lärmschutzmaßnahmen wäre der sprichwörtliche "Tropfen auf den heißen Stein" gegen die Planung einer europäischen Güterzugtrasse mitten durch Mannheimer Stadtgebiet.


12/2014:
Hintergrundinformation: Schienengüterverkehrsprognose 2025/2030
Eine Studie des Umweltbundesamtes (UBA) prognostizierte die Verdoppelung des Bahn-Güterverkehrs zwischen 2010 und 2025/2030. Eine bundesweite Streckenanalyse wies dem Raum "Rhein-Main / Rhein-Neckar" ein Defizit von 140 Güterzügen pro Tag zu.
Landkarte der UBA-Studie
Vollständiger Text der Studie "Schienennetz 2025/2030 - Ausbaukonzeption für einen leistungsfähigen Schienengüterverkehr in Deutschland", Umweltbundesamt 2010
Nach dieser Prognose würde die Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim, mit einer Plankapazität von 180 Güterzügen pro Nacht, bereits um 2025 mit 140 Güterzügen pro Nacht ausgelastet sein.


11/2014:
Stand Planungsausschuss Neubaustrecke

Im Planungsauschuss des Verbandes Region Rhein Neckar (VRRN) wurde ein zweigleisiger Ausbau mit reiner Güterzugbenutzung nachts bei einer Kapazität von 180 Zügen im "Nachtfenster" (entsprechend einem Güterzug alle drei Minuten) empfohlen, wobei die Strecke vor Mannheim enden, d. h. in die Riedbahn münden soll. Ein Bypass für den Güterfernverkehr wurde aus Kostenerwägungen von den Gutachtern nicht weiterempfohlen (Presseartikel).
Bei der Gründungsveranstaltung des  beim VRRN angesiedelten "Europäischen Verbundes für Territoriale Zusammenarbeit" in Mannheim, der als Hauptthema den Ausbau der Schienenwege zwischen Rotterdam und Genua haben soll, wurde der Vorsitzende des Planungsausschusses und Erste Bürgermeister Specht gefragt: "Wäre ein Bypass für den Güterverkehr eine Alternative?" [statt "weitere Güterzüge durch das Mannheimer Stadtgebiet rollen" zu lassen] Seine Antwort: "Ein solches Konzept kenne ich im Detail nicht, deshalb kann ich es nicht bewerten. Wir erhoffen uns aus der Endfassung des Gutachtens neue Aufschlüsse." (Presseartikel)
Die BI "Innovativer Lärmschutz Riedbahn-Ost / Neuostheim" hält dieses Konzept aus Sicherheitsgründen und Lärmschutzgründen für untragbar; es wäre trotz der zugesagten Lärmschutzmaßnahmen gemäß Lärmvorsorge mit einer Vervielfachung der Lärmbelastung zu rechnen.
Pressenotiz der BI mit der Forderung nach einem Güterfernverkehr-Bypass


7/2014:
Korridorstudie und politischer Rahmen

Ein Zwischenbericht der Korridorstudie für die Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim wird vorgestellt; was sagt er zum Güterzugbypass?
Die Schweiz verbietet laute Güterwaggons ab 2020, das EU-Recht erlaubt Geschwindigkeitsbeschränkungen und Nachtfahrverbote für Waggons ohne Flüsterbremse, und die Bundesregierung will laut Koalitionsvertrag ab 2016 ggf. mit solchen ordnungspolitischen Maßnahmen durchgreifen.
Ein Eisenbahnunglück im Mannheimer Hauptbahnhof wird von der Presse als "drastische Warnung" zugunsten eines Güterzugbypasses kommentiert. Mehr



5/2014:
Gemeinsame Forderungen der beiden Bürgerinitiativen

Beide Neuostheimer Bürgerinitiativen verfassten unter Moderation von Stadtrat Ratzel ein gemeinsames Positionspapier mit Forderungen und technischen Fragen an die DB. Es sollen verschiedene Bauvarianten durchgerechnet werden. Die Ergebnisse dieser Varianten sollen dabei unterstützen, die jeweiligen Schwerpunkte der beiden Bürgerinitiativen zu einem Konsens zu führen. Einigkeit herrschte u. a. bei der Forderung nach wirksamer Begrünung und nach Einbeziehung des jeweils neuesten Standes der Lärmschutz-Technik.
Originaltext des gemeinsamen Forderungspapiers
Presseartikel


4/2014:
Weitere Informationen der Bahn

Es fand ein weiteres Gespräch mit Vertretern der Bahn statt, um Informationen über die Gestaltungsmöglichkeiten des zu planenden Lärmschutzes im Rahmen der "Lärmvorsorge"-Situation zu erhalten. Die Gesprächsnotiz lesen sie
hier.


3/2014:
Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim
Anlässlich der demnächst erwarteten Vorstellung der sogenannten "Korridorstudie" des Bundesverkehrsministeriums fordert die BI "Innovativer Lärmschutz Riedbahn-Ost / Neuostheim" den Bypass für Güterfernverkehr. Zur
Pressenotiz


3/2014:
"Lärmvorsorge" statt "Lärmsanierung"

Die Bahn kündigt für die Riedbahnstrecke an, dass nach "Lärmvorsorge" mit niedrigeren Schall-Grenzwerten gebaut würde, und dass dafür eine Standardlärmschutzwand erforderlich sei.
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