Werteorientierte Geldverwendung

 

Investment, Ausgaben, Spenden

Die Mehrzahl der Bürger in Ländern der industrialisierten Welt und eine Minderheit in Ländern mit geringeren Pro-Kopf-Einkommen haben oberhalb des Existenzminimums (wie Wohnen, Essen, Kleidung, Familie, Bildung) Freiheitsgrade zur Verwendung ihrer finanziellen Mittel.
Gängige Standardverhaltensweisen zu deren Einsatz sind:

  • Ausgabe für Konsum gemäß vom Individuum nach Wohlbefinden und Status gefühlten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Werteskalen
  • Sparen mit dem Ziel einer maximalen Rendite (das Risiko wird von den großen und kleinen Spekulanten gern vergessen bzw. auf andere abgewälzt, siehe Finanzkrise 2008)

Alternativ zu diesen egozentrischen sind auch gruppengerichtete (soziale, altruistische, nachhaltige) Mittelverwendungen möglich:

  • Spenden "für einen guten Zweck"
  • Konsumsteuerung nach übergeordneten Zielen (Kaufen lokaler Nahrungsmittel, Vermeidung von durch Kinderarbeit erzeugten Produkten usw.)
  • Investition nach übergeordneten Zielen (in ökologisch nachhaltige Firmen, in eine Erneuerbare-Energie-Genossenschaft usw.)




9.12.12
Mitgliedschaft in der genossenschaftlichen GLS Bank, einer Bank, in deren Satzung steht, dass die Gewinnerzielung kein Geschäftsziel ist. Weiter





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